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Waarom bakt eten aan in een RVS pan? Zo voorkom je plakken

Warum brennt Essen in einer Edelstahlpfanne an? So vermeidest du das Anhaften

/ bijgewerkt op , 7 min Lesezeit

Eine Edelstahlpfanne ist robust, langlebig und perfekt, um Fleisch, Fisch, Gemüse und Kartoffeln schön braun anzubraten. Dennoch stoßen viele Menschen auf dasselbe Problem: Das Essen bleibt kleben. Besonders bei Hähnchenbrust, Steak, Fisch oder einem Ei scheint es manchmal, als würde alles am Boden festkleben.

Warum brennt Essen in einer Edelstahlpfanne an?

Edelstahl hat keine Antihaftbeschichtung. Genau das ist ein Vorteil, denn dadurch hält die Pfanne hohen Temperaturen stand, ist langlebig und man kann Zutaten wunderbar karamellisieren. Es bedeutet aber auch, dass die Pfanne etwas mehr Technik erfordert.

Essen bleibt oft aus einem dieser Gründe haften:

  1. Die Pfanne ist noch nicht warm genug.
  2. Die Pfanne ist im Gegenteil viel zu heiß.
  3. Es ist zu wenig Öl oder Butter in der Pfanne.
  4. Die Zutat ist zu nass.
  5. Du bewegst das Essen zu schnell.
  6. Die Pfanne ist zu voll.
  7. Es befinden sich alte Bratrückstände auf dem Boden.

Die gute Nachricht: Wenn du die richtigen Schritte befolgst, kannst du auch in einer Edelstahlpfanne braten, ohne dass alles festklebt.

1. Heize die Edelstahlpfanne zuerst gut vor

Der häufigste Fehler ist das Braten in einer Pfanne, die noch nicht die richtige Temperatur hat. In einer kalten oder lauwarmen Edelstahlpfanne haften Proteine und Stärke schneller an der Oberfläche. Dadurch bleiben Fleisch, Fisch oder Kartoffeln leichter kleben.

Stelle die Pfanne zunächst leer auf mittlere Hitze (70 % der maximalen Leistung). Lass sie in Ruhe warm werden, bevor du Öl oder Butter hinzufügst. Das dauert meist ein bis einige Minuten, abhängig von deinem Kochfeld und der Dicke der Pfanne.

Eine gute Edelstahl-Bratpfanne mit dickem Boden oder mehrschichtigem Aufbau benötigt etwas Zeit, um gleichmäßig warm zu werden. Das ist normal.

2. Mache den Wassertest

Eine einfache Methode, um zu prüfen, ob deine Edelstahlpfanne warm genug ist, ist der Wassertest.

Lasse ein paar Tropfen Wasser in die trockene Pfanne fallen. Verdampfen sie sofort? Dann ist die Pfanne oft noch nicht optimal temperiert. Rollen die Tropfen wie kleine Perlen durch die Pfanne? Dann ist die Pfanne heiß genug zum Braten. Dies wird auch als Leidenfrost-Effekt bezeichnet. 

Entferne danach das Wasser aus der Pfanne, gib Öl oder Butter hinein und lege deine Zutat hinein, sobald das Fett schön warm ist.

Achtung: Verwende diesen Test vor allem als Richtlinie. Bei empfindlichen Zutaten wie Fisch oder Ei möchtest du die Pfanne nicht extrem heiß haben.

3. Verwende genug Fett

Eine Edelstahlpfanne benötigt Öl, Butter oder eine Kombination aus beidem, um gut zu braten. Das Fett bildet eine dünne Schicht zwischen dem Essen und dem Pfannenboden. Dadurch kann die Zutat besser anbraten und löst sich leichter.

Für Fleisch kannst du zum Beispiel Erdnussöl verwenden und eventuell später ein Stück Butter für den Geschmack hinzufügen. Für Kartoffeln eignet sich Öl oder Butterschmalz gut. Bei Fisch ist ausreichend Fett besonders wichtig, da Fisch schneller zerfällt.

Verwende lieber etwas zu viel als zu wenig Fett, besonders wenn du dich noch an das Kochen mit Edelstahl gewöhnen musst. Das kannst du später immer noch reduzieren, sobald du die Technik beherrschst. 

4. Tupfe Zutaten vor dem Braten trocken

Feuchtigkeit ist eine der größten Ursachen für das Anhaften. Wenn du nasses Hähnchenfilet, Steak oder Fisch direkt in die Pfanne legst, kühlt die Pfanne schnell ab. Statt zu braten, beginnt die Zutat zunächst zu dünsten. Dadurch bildet sich weniger schnell eine Kruste und das Essen bleibt eher am Boden kleben.

Tupfe Fleisch, Fisch oder Tofu deshalb immer mit Küchenpapier trocken, bevor du es in die Pfanne legst. Dieser kleine Schritt macht einen großen Unterschied.

Auch bei Kartoffeln funktioniert das gut. Spülst du Kartoffeln ab oder kochst du sie vor? Lass sie dann erst gut ausdampfen, bevor du sie anbrätst.

5. Lass das Essen in Ruhe

Viele Menschen versuchen, Fleisch oder Fisch sofort loszuziehen, sobald es zu kleben scheint. Genau das führt dazu, dass es kaputt geht.

Bei Edelstahl passiert etwas Praktisches: Sobald die Zutat gut angebraten ist, löst sie sich meist von selbst. Gib ihr also etwas Zeit. Lege zum Beispiel ein Steak oder Hähnchenfilet in die Pfanne und lass es in Ruhe liegen. Versuche erst nach einigen Minuten, es vorsichtig zu bewegen.

Löst es sich noch nicht? Dann warte noch kurz. Wenn die Temperatur stimmt und genug Fett in der Pfanne ist, löst sich das Essen meist von selbst, sobald eine schöne Kruste entstanden ist.

6. Brate nicht zu viel auf einmal

Eine überfüllte Pfanne kühlt schnell ab. Dadurch gibt das Essen Feuchtigkeit ab und du erhältst eher einen Dünsteffekt als einen Brateffekt. Das Ergebnis: weniger Bräunung und eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass etwas anhaftet.

Brate große Mengen lieber in Portionen. Das kostet manchmal etwas mehr Zeit, aber du erzielst viel bessere Ergebnisse. Besonders bei Hähnchenstücken, Champignons, Kartoffeln und Gemüse ist das wichtig.

Eine praktische Regel: Sorge dafür, dass jedes Stück Kontakt mit dem Pfannenboden hat und dass etwas Platz zwischen den Zutaten bleibt.

7. Wähle die richtige Temperatur

Edelstahl mag Kontrolle. Zu geringe Hitze sorgt dafür, dass das Essen nicht richtig anbrät. Zu hohe Hitze kann Öl verbrennen und Zutaten sofort festbacken lassen.

Für die meisten Gerichte ist mittlere Hitze ausreichend. Eine gute Edelstahlpfanne leitet Wärme oft besser, als du denkst, besonders wenn sie einen mehrschichtigen Boden hat.

Verwende hohe Hitze vor allem kurz, zum Beispiel zum Anbraten von Fleisch. Schalte danach die Hitze etwas herunter, um in Ruhe gar zu braten.

Anbacken nach Zutat: So gehst du vor

Hähnchenfilet

Hähnchenfilet klebt oft fest, wenn die Pfanne zu kalt ist oder wenn du das Fleisch zu schnell bewegst. Tupfe das Hähnchen trocken, heize die Pfanne gut vor, füge Öl hinzu und lass das Hähnchen in Ruhe liegen, bis es sich von selbst löst.

Steak

Für Steaks darf die Pfanne gut heiß sein. Tupfe das Fleisch trocken, füge Öl hinzu und brate das Steak an. Nicht schieben, nicht drücken und erst wenden, wenn sich eine Kruste gebildet hat. Mache dies auf beiden Seiten; du kannst das Steak während des Bratens für zusätzlichen Geschmack mit Butter übergießen (arrosieren).

Fisch

Fisch ist empfindlich und benötigt ausreichend Fett. Verwende mittlere Hitze und bewege den Fisch nicht zu schnell. Beginne eventuell mit der Hautseite nach unten, wenn du Fisch mit Haut brätst.

Ei

Ein Ei in Edelstahl zu braten ist möglich, erfordert aber etwas Fingerspitzengefühl. Verwende genug Butter oder Öl und stelle die Hitze nicht zu hoch ein. Für das tägliche Eierbraten bleibt eine Keramik- oder Antihaftpfanne oft einfacher.

Kartoffeln

Kartoffeln kleben vor allem dann fest, wenn sie zu nass sind oder wenn du sie zu schnell wendest. Lass gekochte Kartoffeln erst ausdampfen und brate sie danach in einer gut vorgeheizten Pfanne mit ausreichend Fett an.

Ist Anbacken in einer Edelstahlpfanne schlimm?

Ein bisschen Anbacken ist nicht immer schlimm. Mehr noch: Die braunen Bratrückstände am Boden stecken voller Geschmack. In der Küche nennen wir das oft den Bratensatz oder "Fond". Den kannst du als Basis für eine köstliche Soße verwenden.

Lösche die Pfanne nach dem Braten mit einem Schuss Wasser, Brühe, Wein oder Sahne ab. Löse die Bratrückstände mit einem Holzlöffel oder Schneebesen und du hast sofort einen geschmackvollen Bratensaft oder eine Soße.

Schwarz verbrannte Reste willst du natürlich vermeiden. Braune Bratrückstände sind geschmackvoll; schwarze Reste sind bitter.

Wie reinigt man eine Edelstahlpfanne nach dem Anbacken?

Lass die Pfanne zuerst etwas abkühlen. Gieße danach warmes Wasser hinein und lass die angebrannten Reste einweichen. Oft kannst du sie danach einfach mit einem Schwamm oder einer Spülbürste entfernen.

Für hartnäckige Reste kannst du die Pfanne mit einem Schluck Wasser kurz erwärmen. Füge eventuell etwas Spülmittel hinzu und schabe vorsichtig mit einem Holzspatel. Verwende lieber keine aggressiven Scheuerschwämme bei einer polierten Edelstahlpfanne, da dies Kratzer verursachen kann.

Edelstahl ist robust, aber eine gute Reinigung verlängert die Lebensdauer und sorgt dafür, dass du beim nächsten Mal weniger Probleme mit Anhaften hast.

Häufige Fehler beim Braten in Edelstahl

Die meisten Probleme entstehen durch kleine Gewohnheiten. Das sind die Fehler, die du leicht vermeiden kannst:

  • Kaltes Öl in eine kalte Pfanne geben und sofort mit dem Braten beginnen.
  • Nasses Fleisch oder nassen Fisch in die Pfanne legen.
  • Das Essen ständig bewegen.
  • Zu wenig Öl oder Butter verwenden.
  • Die Pfanne komplett voll legen.
  • Auf maximaler Hitze weiterbraten.
  • Alte Bratrückstände nicht entfernen.

Wer diese Fehler vermeidet, merkt schnell, dass das Kochen mit Edelstahl viel einfacher wird.

Edelstahlpfanne oder Antihaftpfanne: Was ist besser gegen Anhaften?

Eine Antihaftpfanne ist einfacher für empfindliche Produkte wie Eier, Pfannkuchen oder delikaten Fisch. Eine Edelstahlpfanne ist hingegen stärker bei höheren Temperaturen und ideal für Fleisch, Kartoffeln, Gemüse und Gerichte, bei denen du eine schöne braune Kruste möchtest.

Die beste Wahl hängt also davon ab, was du kochst. Viele Hobbyköche verwenden beides: eine Edelstahlpfanne für kräftiges Braten und eine Keramik- oder Antihaftpfanne für empfindliche Zubereitungen.


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