
Was ist eine PVD-Beschichtung bei Besteck und Pfannen?
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PVD-Beschichtungen gewinnen schnell an Popularität, sowohl in der Welt der Design-Accessoires als auch in der Küche. Diese hauchdünne Metallbeschichtung verleiht Produkten ein luxuriöses Aussehen, schützt vor Verschleiß und ist zudem umweltfreundlich. Während die Beschichtung früher vor allem bei Armaturen und Besteck eingesetzt wurde, sieht man sie heutzutage immer häufiger auch bei Pfannen. In diesem Blog erklären wir, was eine PVD-Beschichtung ist, warum sie nützlich ist, wie man damit umgeht und ob sie für den täglichen Gebrauch in der Küche sicher ist.
Die Abkürzung PVD steht für Physical Vapor Deposition, zu Deutsch: physikalische Gasphasenabscheidung. Bei diesem Prozess wird Metall in einer Vakuumkammer erhitzt, bis es verdampft. Diese Metallpartikel schlagen sich anschließend auf einer Oberfläche wie Edelstahl nieder, wo sie kondensieren und eine feste, gleichmäßige Schicht bilden. Dies resultiert in einer extrem dünnen Beschichtung von nur wenigen Mikrometern Dicke.
Diese Beschichtung bewahrt die Struktur des darunter liegenden Materials und kann in verschiedenen Farben aufgetragen werden, wie z. B. Mattschwarz, Gold oder Anthrazit. Das macht PVD nicht nur funktional, sondern auch optisch ansprechend. Der Prozess erfordert keine giftigen Substanzen oder überflüssiges Material, wodurch er als umweltfreundlich gilt.
PVD-Beschichtungen haben viele Vorteile in Bezug auf Langlebigkeit und Pflege. Durch das Auftragen dieser Schicht wird ein Produkt widerstandsfähig gegen Kratzer und Verschleiß. Dies ist besonders wertvoll bei Küchenutensilien, die intensiv genutzt werden, wie Messer, Gabeln und Löffel. Auch Pfannen profitieren von den schützenden Eigenschaften dieser Beschichtung. Sie bewahren ihr Aussehen, sind weniger anfällig für Verfärbungen und halten im Allgemeinen länger. Derzeit gibt es noch wenige Pfannensets, die über eine PVD-Beschichtung verfügen.
Die Beschichtung schützt zudem vor Korrosion, einem chemischen Prozess, der Metalle angreift, wenn sie Feuchtigkeit oder Säuren ausgesetzt sind. Durch die Beschichtung bleiben Pfannen, Besteck und Bestecksets nicht nur schöner, sondern im Laufe der Zeit auch funktional besser. Was früher vor allem bei Ziergegenständen eingesetzt wurde, ist heute ein ernsthaftes Upgrade für tägliche Küchenutensilien.
Die Anwendung von PVD-Beschichtungen auf Pfannen ist relativ neu, wird aber schnell beliebter. Im Gegensatz zu Innenbeschichtungen wie Antihaftversiegelungen wird PVD vor allem an der Außenseite der Pfanne verwendet. Dies verleiht der Pfanne ein hochwertiges Aussehen, ohne die Leistung beim Kochen zu beeinträchtigen.
Eine goldene oder schwarze Außenschicht verleiht einer Pfanne nicht nur einen luxuriösen Look, sondern schützt auch vor Flecken und kleinen Beschädigungen. Die Beschichtung ist hitzebeständig, verblasst kaum und bleibt selbst bei intensiver Nutzung auf Gas-, Induktions- oder Keramikherden schön. Dadurch ist es eine beliebte Wahl bei modernen Marken, die Design und Funktionalität kombinieren möchten.
Ja, eine PVD-Beschichtung ist sicher für den täglichen Gebrauch in der Küche. Da die Beschichtung nicht auf chemischem, sondern auf physikalischem Weg aufgetragen wird, werden keine schädlichen Stoffe freigesetzt. Die Beschichtung enthält kein PFOA, PFAS oder andere toxische Elemente und hat keinen Einfluss auf den Geschmack oder die Zusammensetzung von Lebensmitteln.
Selbst wenn die Beschichtung in Ausnahmefällen leicht abnutzen sollte, stellt dies kein Gesundheitsrisiko dar. Im Gegensatz zu herkömmlichen Lackschichten blättert eine PVD-Beschichtung nicht ab. Stattdessen verblasst die Farbe an verschleißanfälligen Stellen allmählich, ohne dass sich Partikel lösen.
PVD-beschichtete Küchenutensilien erfordern etwas mehr Sorgfalt als Standard-Edelstahl, sind aber keineswegs kompliziert zu pflegen. Handwäsche mit einem weichen Schwamm und mildem Spülmittel ist am besten, um die Beschichtung schön zu halten. Vermeiden Sie Scheuermittel und aggressive Reiniger, da diese die Schutzschicht angreifen können.
Möchten Sie sie dennoch in der Spülmaschine reinigen? Verwenden Sie dann vorzugsweise ein Schonprogramm bis maximal 40 °C mit einem phosphatarmen Reinigungsmittel. Spülen Sie Essensreste vorher ab und trocknen Sie das Geschirr nach Gebrauch mit einem weichen Tuch ab, um Fleckenbildung zu vermeiden. Indem Sie Messer, Gabeln und Löffel separat in den Besteckkorb stellen, vermeiden Sie sogenannte Kontaktkorrosion. So verlängern Sie die Lebensdauer der Beschichtung erheblich.
Darüber hinaus ist der umweltfreundliche Produktionsprozess ein zusätzlicher Pluspunkt für alle, die Wert auf Nachhaltigkeit legen. Die Beschichtung verblasst kaum und blättert nicht ab – ein Problem, das bei anderen Beschichtungsarten durchaus vorkommt.
Ja, die Beschichtung befindet sich meist an der Außenseite der Pfanne und hat keinen Einfluss auf die Funktionalität bei Induktionskochfeldern. Solange die Pfanne selbst einen magnetisierbaren Boden hat, ist Induktion problemlos möglich.
Nein, die Beschichtung blättert nicht ab. Bei intensiver Nutzung kann nach langer Zeit jedoch eine leichte Verfärbung an bestimmten Stellen auftreten. Dies hat jedoch keinen Einfluss auf die Funktion oder Sicherheit des Produkts.